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Geschäftsbericht 2014

bis Mitte Oktober auf rund 8.500 Punkte. Im November kam es allerdings zu einer Erholung, in deren Verlauf der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch von 10.087 Punkten erreichte. Der DAX beendete das Jahr bei einem Stand von 9.806 Punkten und lag damit 2,7 Prozent höher als am Vorjahresende. Trotz der schwierigen internationalen Rahmenbedingungen konnten die 1.047 (Vorjahr 1.078) Volks- banken Raiffeisenbanken sowie die sonstigen Kreditgenossenschaften im Geschäftsjahr 2014 an ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen und erneut ein stabiles Wachstum verzeichnen. Die positive Geschäftsentwicklung unterstreicht einmal mehr, dass es den Kreditgenossenschaften ge- lungen ist, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell zu stärken und mit ihren Leistungen zu überzeugen. Eine starke Kundenorientierung und eine konservative Geschäftspolitik führten dazu, dass die Kundenvolumina Ende Dezember 2014 deutlich zulegten: Insgesamt stiegen die bilanziellen Kun- deneinlagen der Kreditgenossenschaften auf 582 Milliarden Euro (+3,7 Prozent). Auch die Kundenkre- dite legten auf 482 Milliarden Euro (+4,3 Prozent) zu. Die addierte Bilanzsumme stieg um 25 Milliarden auf 788 Milliarden Euro. Unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist ne- ben einer jederzeit ausreichenden Liquidität eine angemessene und robuste Eigenkapitalausstattung. Den Kreditgenossenschaften ist es im Jahresverlauf 2014 gelungen, das bilanzielle Eigenkapital mit ei- nem Plus von 4,5 Prozent auf 44,5 Milliarden Euro zu steigern. Deutlich zulegen konnten die Rücklagen um 5,2 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro, auch die Geschäftsguthaben (gezeichnetes Kapital) wuchsen um 2,3 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro. Mit der im Vergleich zum Vorjahr konstant bleibenden Eigen- kapitalquote - berechnet als bilanzielles Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme - in Höhe von 5,6 Prozent verfügen die Kreditgenossenschaften über ausreichende Wachstumsspielräume, um den Kre- ditwünschen von Privat- und Firmenkunden gleichermaßen gerecht zu werden. Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt: Ende 2014 konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken 18,0 Millio- nen Personen und Unternehmen zu ihren Mitgliedern zählen. Das sind 312.000 Mitglieder mehr als im Vorjahr (+1,8 Prozent). 2. Entwicklung der Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim eG Die nachfolgenden Tabellen stellen die volumenmäßige Entwicklung des Jahres 2014 dar. Berichtsjahr 2013 Veränderung TEUR TEUR TEUR % Bilanzsumme 3.242.680 3.155.793 86.887 2,8 Außerbilanzielle Geschäfte *) 478.903 427.625 51.278 12,0 *) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Auch in diesem Geschäftsjahr hat sich die Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim eG wieder erfreu- lich entwickelt. Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und liegt damit im Rahmen un- serer Planungen. Die Zuwächse sind auf das Wachstum der Kundenforderungen, der Kundeneinlagen und der Bankrefinanzierungen zurückzuführen. Die außerbilanziellen Geschäfte erhöhten sich insbesondere aufgrund des Anstiegs der vergebenen Kreditzusagen gegenüber dem Vorjahr. Aktivgeschäft Berichtsjahr 2013 Veränderung TEUR TEUR TEUR % Kundenforderungen 1.799.001 1.654.667 144.334 8,7 Wertpapieranlagen 1.115.214 877.714 237.500 27,1 Forderungen an Kreditinstitute 136.910 452.765 -315.855 -69,8 Das Kundenkreditgeschäft schloss mit einem Wachstum von 8,7 Prozent ab. Die Steigerungsrate liegt deutlich über dem Verbandsdurchschnitt. Das Kreditgeschäft konnte sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft (hier insbesondere im Geschäftsfeld Baufinanzierung) weiter ausgebaut werden. Im Bereich der Forderungen an Kreditinstitute reduzierten wir das Volumen zugunsten von Anlagen in Wertpapieren. - 2 - Bilanzsumme 3.242.6803.155.79386.8872,8 Außerbilanzielle Geschäfte *) 478.903427.62551.27812,0 Kundenforderungen 1.799.0011.654.667144.3348,7 Wertpapieranlagen 1.115.214877.714237.50027,1 Forderungen an Kreditinstitute 136.910452.765 -315.855 -69,8

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